
Marke und PR
Marke und PR in der Schweiz: Vertrauen und Sichtbarkeit in den Medien aufbauen
Eine Marke schafft Vertrauen, wenn sie Konsistenz zwischen ihrem Versprechen und ihrem Handeln wahrt.
Warum Marke und PR für Schweizer Unternehmen entscheidend sind
Eine Marke schafft Vertrauen, wenn sie Konsistenz zwischen dem, was sie verspricht, und dem, was sie tut, wahrt. Public Relations verknüpfen die Unternehmensziele mit den Inhalten und Medien, die für die Zielgruppen des Unternehmens relevant sind.
Die mediale Sichtbarkeit umfasst Radio, Fernsehen, Printmedien, Social Media und Online-Kanäle. Das Swiss Media Monitoring bewertet die Präsenz von Marken in den Medien sowie deren Potenzial zur Meinungsbildung.
Social Media: Der kostengünstige Kanal zum Aufbau von Identität und Vertrauen
Für Schweizer Start-ups und KMU sind Social-Media-Kanäle oft weniger kostspielig als traditionelles Marketing und ermöglichen die direkte Kommunikation mit Kunden. Authentische Inhalte und Interaktionen helfen dabei, eine vertrauensvolle Beziehung zur Marke aufzubauen.
Wählen Sie die Plattformen basierend auf Ihrer Zielgruppe: Facebook fördert den Community-Aufbau, Instagram setzt auf visuelles Storytelling, LinkedIn dient der B2B-Kommunikation und TikTok richtet sich mit kreativen Inhalten an ein jüngeres Publikum. Passen Sie Tonfall und Stil an jeden Kanal an, während Sie Logo, Farben und Markenidentität konsistent halten.
Authentische Geschichten, von Nutzern generierte Inhalte, Infografiken und Videos können Ihre Kommunikation wiedererkennbar machen. Veröffentlichen Sie diese regelmässig und in hoher Qualität; die Targeting-Einstellungen der Social-Media-Plattformen ermöglichen zudem die Anpassung von Anzeigen an potenzielle Kunden.
AB Marketing bietet einen Social-Media-Service an, der Analyse von Marke, Branche und Zielgruppe, redaktionelle Strategie, Content-Produktion sowie Planung und Leistungsüberwachung umfasst.
Vorteile und Risiken der Nutzung von Social Media für das Branding in der Schweiz
- VorteileDirekte Kommunikation mit Kunden, geringere Kosten im Vergleich zu traditionellen Kanälen, Vertrauensaufbau durch authentische Inhalte
- RisikenSchnelle Verbreitung negativer Inhalte, Notwendigkeit ständiger Überwachung, Risiko der Diskrepanz zur Markenidentität bei schlechtem Management
Effektivste Social-Media-Plattformen für das Branding nach Schweizer Zielgruppe
- FacebookIdeal zum Aufbau einer Community und zur Ansprache erwachsener Nutzer und Familien
- InstagramAm besten geeignet für visuelles Storytelling und emotionale Kommunikation
- LinkedInBevorzugt für B2B-Kommunikation und professionelle Positionierung
- TikTokEffizient, um ein junges Publikum mit kreativen und viralen Inhalten zu erreichen
Online-Sichtbarkeit: Organische und bezahlte Referenzierung
Definieren Sie zunächst das Ziel: Steigerung der Autorität, Stärkung des Rufs oder Sichtbarmachung eines Produkts, einer Partnerschaft oder eines gesellschaftlichen Engagements. Klare Ziele helfen, die Aktivitäten zu fokussieren und ihre Wirksamkeit zu bewerten.
Erfassen Sie die Zielgruppe und die Medienlandschaft: Berücksichtigen Sie Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Radio und digitale Magazine sowie spezialisierte Journalisten und aktuelle Themen. Wählen Sie die Kanäle basierend auf der Botschaft und der gewünschten Zielgruppe.
Planen Sie die Medienbeziehungen proaktiv, statt Pressemitteilungen nur bei Neuigkeiten zu versenden. Schlagen Sie Interviews vor, reagieren Sie zeitnah auf aktuelle Themen und pflegen Sie Kontakte auch in phasen ohne spezifische Unternehmensnews.
Für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen ergänzen sich SEO und SEA: SEO ist kostenlos, liefert aber langsamer Ergebnisse, während SEA kostenpflichtig ist und bei wettbewerbsintensiven Suchanfragen schneller reagieren kann. Ein grosser Teil der Nutzer verwendet Google; finden sie nicht, was sie suchen, auf der ersten Seite, probieren sie oft andere Suchbegriffe, statt auf die zweite Seite zu wechseln.
Strukturieren Sie die Website logisch, verwenden Sie beschreibende URLs und fassen Sie verwandte Seiten in Verzeichnissen zusammen. Begrenzen Sie doppelte Inhalte durch kanonische URLs oder Weiterleitungen, halten Sie Inhalte nützlich und aktuell und löschen Sie bei einem Redesign nicht alles: Organisieren Sie bestehende Seiten neu.
Wenn sich die Website noch im Aufbau befindet, kennzeichnen Sie dies klar und fügen Sie eine Kontaktmöglichkeit sowie eine detaillierte Beschreibung der Aktivitäten von mindestens 500 Wörtern hinzu. Für veröffentlichte Seiten sorgen Sie für einzigartige, zuverlässige und leicht lesbare Texte, die in Absätze und Abschnitte gegliedert sind.
Schritte zum Aufbau eines effektiven Public-Relations-Plans in der Schweiz
- Ziele definierenSteigerung der Autorität, Stärkung des Rufs oder Förderung eines Produkts/einer Partnerschaft/eines gesellschaftlichen Engagements
- Zielgruppe und Medien erfassenIdentifizierung von Tageszeitungen, Fachzeitschriften, spezialisierten Journalisten und relevanten aktuellen Themen
- Strategische Beziehungen planenInterviews vorschlagen, zu aktuellen Themen Stellung beziehen, Kontakte auch ohne Neuigkeiten pflegen
- SEO und SEA integrierenSEO für langfristige Autorität nutzen, SEA für sofortige Sichtbarkeit bei wettbewerbsintensiven Suchanfragen
Vertrauen im digitalen Zeitalter: Datenschutz und Sicherheitsstandards
Mit der Zunahme von Cyberangriffen reicht persönliches Vertrauen nicht mehr aus: Es braucht Informationssicherheit und klare vertragliche Vereinbarungen. In Beziehungen zu Kunden, Partnern und Lieferanten können Verträge Verantwortlichkeiten, Sorgfaltspflichten und Haftungsregelungen definieren.
Das neue Bundesgesetz über den Datenschutz (nDSG) ist seit dem 1. September 2023 in Kraft und führt für Unternehmen Transparenzpflichten sowie Pflichten im Umgang mit personenbezogenen Daten ein. Dazu gehören die Information über Datenerhebungen, das Verzeichnis der Bearbeitungstätigkeiten, die Datenschutz-Folgenabschätzung bei Hochrisikobearbeitungen und die Meldung von Datenschutzverletzungen.
Die Norm ISO/IEC 27001:2022 führt standardisierte Praktiken für die Informationssicherheit und das Risikomanagement ein. In SaaS-, IaaS- und PaaS-Umgebungen, in denen mehrere Parteien Zugriff auf Daten haben, fördern gemeinsame Standards und Kontrollen die Koordination zwischen Partnern und Kunden.
Compliance-Prozess mit nDSG und ISO/IEC 27001 für Schweizer Unternehmen
- Einführung des nDSG (in Kraft seit 1. September 2023)Information über die Bearbeitung personenbezogener Daten, Führung eines Verzeichnisses der Bearbeitungstätigkeiten, Folgenabschätzung bei Hochrisikobearbeitungen
- Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 erlangenImplementierung standardisierter Praktiken für Informationssicherheit und Risikomanagement
- Koordination in SaaS/IaaS/PaaS-UmgebungenAnwendung gemeinsamer Standards zur Gewährleistung von Sicherheit und Transparenz zwischen Partnern und Kunden
Messung der medialen Wirkung: Glaubwürdigkeit und Meinungsmacht
Das Swiss Media Monitoring berechnet das Potenzial zur Meinungsbildung mittels eines Index, der eine qualitative und eine quantitative Komponente kombiniert. Die qualitative Bewertung basiert auf einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zu rund 180 Schweizer Medienmarken.
Die Umfrage berücksichtigt Glaubwürdigkeit, fachliche und kommunikative Kompetenz, Relevanz, Sympathie und informativen Nutzen. Die quantitative Komponente misst die Kontaktperformance und die Frequenz der Medienmarken in Radio und Fernsehen, Printmedien, Social Media und Online-Kanälen.
Für Radio und Fernsehen werden die Daten von Mediapulse verwendet, für Printmedien die der WEMF; für Social Media und Online kommen eigene Projektionen zum Einsatz. Das Produkt aus qualitativer und quantitativer Komponente bestimmt die indexierte Zahl der Meinungsmacht.
Schlüsselindikatoren der Meinungsmacht laut Swiss Media Monitoring
- Qualitative Komponente
- Basierend auf repräsentativer Umfrage zu ~180 Schweizer Medienmarken
- Quantitative Komponente
- Misst Kontakte und Frequenz in Radio, TV, Print, Social Media und Online
- Datenquellen
- Mediapulse (Radio/TV), WEMF (Print), interne Projektionen (Social Media/Online)
- Finaler Index
- Produkt aus qualitativer und quantitativer Komponente

